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22.01.2011: Termine 2011


Bericht PNP | 21. Januar.2010

„X-treme“ sucht neue Mitglieder


Röhrnbacher Jugendtreff ist für alle ab 12 zugänglich

 


Sie setzen sich für den Jugendtreff ein (v.l.): 3. Bürgermeister Alois Haberl, Johann Stirner, Daniel Peschl, Andreas Enzbrunner, Dieter Köberl, Robert Vekonj, Josef Enzbrunner, Günther Enzbrunner, Wolfgang Binder, Michael Weichselsdorfer und Ferdinand Spoor. (Foto: Lorenz)

 



Röhrnbach. Auch den Jugendtreff „X-treme“ plagen Nachwuchssorgen. „Viele Jugendliche glauben wohl, dass unser Jugendtreff nur für Mitglieder zugängig ist, aber das ist überhaupt nicht zutreffend. Für alle Jugendlichen ab 12 Jahren steht diese tolle Einrichtung zur Verfügung - auch ohne Mitgliedschaft“, betonte Daniel Peschl bei der Jahreshauptversammlung.


Auch 3. Bürgermeister Alois Haberl, der Vorsitzende des Kreisjugendringes Armin Schmid, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ferdinand Spoor und die Jugendbeauftragte des Marktes Röhrnbach Elisabeth Lorenz zeigten sich begeistert von den neu renovierten Räumen im Pfarrheim. So wurden im vergangenen Jahr trendige Sitzgelegenheiten angeschafft, die Wände bekamen einen modernen Anstrich und auch in die elektronische Ausstattung wurde investiert. Zur Einrichtung gehören zudem ein Dart-Gerät, ein Billardtisch und ein Internet-Café sowie eine hervorragende Soundanlage, und dies dürfte sicherlich den Geschmack des jungen Publikums treffen.


Doch alle Vereine kämpfen um den Nachwuchs und so ist die Konkurrenz groß. Dabei zeigen sich die derzeit 13 Mitglieder sehr aktiv, was Vorstand Daniel Peschl in seinem Jahresrückblick deutlich machte. Beim Pfarrball betreute die x-treme-Mannschaft die Bar und auch beim Faschingszug waren sie eifrig vertreten. Am Ostermontagskirta beteiligte man sich ebenso wie am Flohmarkt und auch das Wasservögel-Singen oder „Neujahrs-Gratulieren“ im Rosenium ist eine schöne Sache für Alt und Jung. Auch als Nikoläuse konnte man die jungen Leute buchen und allen Beteiligten machte es große Freude, die Kinder zu Hause zu überraschen.


Kassier Robert Vekonj zeigte sich mit der finanziellen Lage sehr zufrieden, obwohl ein Minus erwirtschaftet wurde: „Im letzten Jahr hatten wir ein weitaus größeres Defizit, das durch den Diebstahl unserer Bareinnahmen verursacht wurde. 2009 war so gesehen auch dank Spenden ein gutes Jahr. Für das laufende Jahr bin ich optimistisch, dass wir eine schwarze Null schreiben!“

 

 Präsentation in
der Volksschule

  

Der Vorsitzende des Kreisjugendrings Armin Schmid schilderte die Situationen der Jugendtreffs im Landkreis als recht unterschiedlich: „Manche laufen sehr gut, einige haben wirkliche Probleme und es ist ein ständiges Auf und Ab. Oft bricht die Gruppe auseinander, wenn die Jugendlichen in die Ausbildung kommen oder ein Studium beginnen und sich zeitlich nicht mehr so engagieren können. Aber jeder Verein muss einfach immer wieder für sich Werbung machen und sich auch nach außen darstellen, um Akzeptanz in der Bevölkerung zu bekommen.“


Auch die Unterstützung der örtlichen Volksschule Am Goldenen Steig hat Rektor Max Fuchs dem Jugendtreff zugesichert, und so darf die Vorstandschaft in den Klassen über die Arbeit und die Grundidee des Treffs informieren.
Bei den Neuwahlen wurde Daniel Peschl erneut zum 1. Vorstand gewählt, als Stellvertreter steht ihm künftig Andreas Enzbrunner zur Seite. Neuer Schriftführer ist Dieter Köberl, die Kasse führt weiterhin Robert Vekonj und Beisitzer sind Josef Enzbrunner, Katrin Enzbrunner, Günther Enzbrunner und Johann Stirner.


3. Bürgermeister Alois Haberl gratulierte der neuen Vorstandschaft und überbrachte die Grüße der Marktgemeinde. „Höhen und Tiefen durchlebt jeder Verein, lasst euch davon nicht unterkriegen! Sucht auch die Zusammenarbeit mit Jugendgruppen anderer Vereine, und bietet vielleicht auch ein neues Programm zum Beispiel mit Betriebsbesichtigungen an“, machte er den jungen Leuten Mut. Er lobte vor allem das gute Verhältnis, das der Jugendtreff mit den Nachbarn des Pfarrheimes hat. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ferdinand Spoor meinte, dass die „Hardware“ stimmt, das Programm aber die Jugendlichen selber machen müssten und lud sie deshalb ein, künftig auch einen Vertreter in den Pfarrgemeinderat zu entsenden, um hier Anregungen und auch Unterstützung zu bekommen.


„Wir geben auf alle Fälle nicht auf“, war das Resümee der neuen Truppe. Bereits am 31. Januar steht der erste Termin fest, denn an diesem Tag will man sich am örtlichen „Lichtmess-Kirta“ mit einbringen.  - le