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Erfolgreicher Faschingszug 2010

Bericht PNP | 15.02.2010
Von Elisabeth Lorenz

 

Röhrnbach. An die 3000 Faschingsbegeisterte sind am Valentinstag auf ihre Kosten gekommen: 26 Gruppierungen und Wagen zogen in einem langen und originellen Gaudiwurm durch den Markt mit Herz.

 

Die Aufstellung am Volksfestplatz ist quasi das „Warm up“, denn bereits hier wurde auf den Gefährten getanzt, gesungen und geschunkelt und das eine oder andere Bierchen miteinander getrunken.

 

Vampire und Yetis - ein fabelhafter Zug



Zum Tanz der Vampire lud der Frauenstammtisch Röhrnbach ein − da gefror so manchem Zuschauer das Blut in den Adern. (Foto: Lorenz)

3000 Faschingsfreunde sind begeistert von der Vielfalt des Röhrnbacher Gaudiwurms - 26 Gruppen machen mit

 

Erstmals dabei und gleich an die Spitze des Zuges setzte sich das „Freyunger Rathaus“, von dem aus Bürgermeister Olaf Heinrich und seine Stadträte die Faschingsfreunde mit warmen Würstchen und Bonbons versorgten. Auch die jungen Mitglieder der DJK Eberhardsberg blieben ihrem Steinzeit-Motto aus dem vergangenen Jahr treu und kamen diesmal mit einem Nachbau des „Familie Feuerstein-Flitzers“ angebraust.

 

Pfarrer Markus Krell konnte sich trotz Abwrackprämie nicht von seinem Käfer trennen und zeigte, dass man in Röhrnbach ein Herz für ältere Modelle hat. Der KDFB wiederum bat um Verständnis für die „bedrohten“ Fledermäuse im Kirchturm und hofft, dass bald die Renovierung abgeschlossen ist, damit wieder Ruhe bei den neuen Röhrnbachern Maskottchen einkehrt.

Zum Tanz der Vampire lud der Frauenstammtisch Röhrnbach ein - er machte am Marktplatz Jagd auf frisches Blut. Da aber die Kälte im wahrsten Sinne des Wortes den Zuschauern das Blut in den Adern gefrieren ließ, begnügten sie sich mit einem Schnäpschen. Der Skiclub Pötzerreut wiederum ließ sein Dorf als Stern erstrahlen, „der seinen Namen trägt“. Die Mitglieder bevölkern diesen künftig weltweit agierenden Energieträger als Astronauten.

Die legendäre „Haas-Hochzeit“, die das Harsdorfer Paar im Nobelhotel Edelweiß in Großarl letztes Jahr gefeiert hat, wurde nochmals groß in der Heimat nachgeholt: Den Hochzeitszug führten die Musiker von Bayern-Power an, das Brautpaar wurde in einem sehr eigenwilligen Gefährt kutschiert und den Zug „sicherte“ die FFW Wolfakirchen aus dem Rottal in einem Oldtimer-Löschwagen ab.

 

Der olympische Gedanke ist natürlich das einzige, was bei den Ulrichsreuter Bier-Athleten zählt und der Musikantenstammtisch Großwiesen hat die letzten überlebenden „Waidler-Yetis“ auf seinen Wagen eingefangen.
Die Klausner zeigten anschaulich, wie im Jahr 2050 alle Röhrnbacher wegen des drohenden Klimawandels aussehen werden: Schwarz, in Lederhosen und Dirndln.

 

Die Röhrnbacher Hexen machten sich wieder einen Spaß daraus, die Zuschauer in ihrer Christbaumverpackungsmaschine ordentlich zu verschnüren und mit einem Herz dekoriert am Straßenrand abzustellen.
Hoch her ging es nach dem Zug auf der Bühne am Brunnen, wo die Garden aus Büchlberg und Röhrnbach tanzten. Anlässlich des Valentinstages bedankte sich Vorsitzender Leo Meier vom organisierenden Reit- und Fahrverein bei ihnen mit Rosen für ihre Auftritte. Meier ist unbestritten die treibende Kraft des Röhrnbacher Faschingszuges und er bedankte sich bei der Marktgemeinde Röhrnbach für die stets unkonventionelle Unterstützung und die gute Zusammenarbeit mit dem Bauhof.

 

Zur Bildergalerie vom Faschingszug Röhrnbach 2010
 



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